| Fakten
Fakten zur Historie und Gegenwart des Ortes Langenberg
Es kann nur vermutet werden, dass Langenberg und die Bauernschaften
Vossnacken und Wallmichrath bereits dem Herrn von Hardenberg gehört
haben als er 1145 als Vogt der Kaiserswerther Kirche und als Graf
erstmals genannt wird.
Wichtig für die Entwicklung von
Langenberg war der mit erheblichem Grundbesitz ausgestattete "Wiemhof".
Auf Parzellen des Wiemhofs siedelten sich auf engem Raum zahlreiche
Personen an, die ihre Existenz außerhalb der Landwirtschaft
suchen mussten. Langenberg war bis zum Kauf durch den Herzog von
Berg 1354 Teil der selbstständigen Herrschaft Hardenberg mit
den Dörfern Langenberg und Neviges 1808 in einen Amtsbezirk
umgewandelt.
Obwohl Langenberg bereits 1831 in den
Stand der Stände berufen wurden, konnte sich die Stadt erst
1859 aus der Landgemeinde Hardenberg trennen, nachdem die seit 1847
geführten Verhandlungen über einen Spezialetat wegen der
höheren Steuerkraft erfolgreich abgeschlossen waren.
Weitere daten der Gebietsentwicklung:
| 1881 |
Die Landgemeinde Oberbonsfeld wird mit Langenberg
vereinigt |
| 1891 |
Teile Nordraths, Vossnackens und Wallmichraths
werden nach Langenberg umgemeindet. |
| 1970 |
Der Ortsteil Nierenhof der Gemeinde Winz
und ein Teil der Gemeinde Niederelfringhausen werden der
Stadt Langenberg zugeordnet. |
| 1975 |
Die Städte Velbert, Langenberg und Neviges
werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen; sie
erhält die Bezeichnung "Stadt Velbert". |
Da Langenberg von größeren
Bränden verschont blieb, bietet der Ortskern ein intaktes Bild
verschieferter bergischer Fachwerkbauten aus mehreren Jahrhunderten.
Heute präsentiert sich die Altstadt als ein kaum im Bergischen
erreichtes architektonisches Ensemble von überregionaler Bedeutung.
1987 wurde der Ortskern Langenbergs in
das Programm Historische Stadtkerne
mit besonderer Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen
aufgenommen.
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